Verwaiste Eltern

"Ich versuche, mit dem Schmerz zu leben. Aber der Schmerz ist jeden Tag da", sagen Eltern, denen ein Kind durch Unfall, Krankheit, Suizid oder Totgeburt gestorben ist. Verwaiste Eltern machen häufig die Erfahrung, dass die Menschen in ihrer Umgebung nicht mit ihnen über den Verlust sprechen wollen. "Durch dieses Schweigen, Verschweigen und Übergehen entsteht in mir das Gefühl, als ob mein Sohn nicht gelebt hat und das tut weh", sagt eine Mutter.

Es ist sehr schwer, ein Kind zu verlieren, und dann noch nicht einmal mit anderen darüber reden zu können. Das wissen die Mütter und Väter, die in unsere Gesprächsgruppen für Verwaiste Eltern kommen. Auch hier machen sie die Erfahrung, dass der Schmerz immer mitgeht und die Trauer nicht aufhört. Die Gruppe hilft ihnen aber, die Verzweiflung auszusprechen und mit anderen zu teilen. Das Gespräch mit Menschen, die Ähnliches erleiden, kann helfen mit der Trauer leben zu lernen.

Wir bieten regelmäßig Gesprächsgruppen für Menschen an, denen ein Kind gestorben ist. Die Gruppe trifft sich nach einem Eröffnungstreffen zu insgesamt zehn Treffen im vierzehntägigen Rhythmus. Bei dem Eröffnungstreffen lernen Sie die Leiterin der Gruppe, die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, den Ablauf sowie die Inhalte der Gruppenabende kennen.

Eine neue Gruppe beginnt in der Regel im Winter in Hattingen (Frau Waschik) und im Sommer in Wuppertal (Frau Schäfers). Die Trauerarbeit in der Gruppe kann bei Bedarf über die zehn Treffen hinaus ausgedehnt und weiter von der Trauerbegleiterin betreut werden.

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