Jugendtrauergruppe

Der Sportunfall der Schwester, der Tod der Mutter durch Krebs, der Suizit des Bruders – das sind Erfahrungen, die das Weltbild stark ins Wanken bringen. Sterben und Tod als natürlichen Abschluss des Lebens zu akzeptieren fällt Erwachsenen schon sehr schwer. Viel schwieriger ist es für junge Menschen.
Der Verein für Trauerarbeit bietet eine Begleitung für trauernde Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren an.

In der Gemeinschaft von Gleichbetroffenen dürfen die Jugendlichen ihre Gefühle der Trauer zulassen. Hier können sie Ärger, Angst und Wut, Einsamkeit, Leere und Enttäuschung zeigen. In der Familie oder bei Freunden ist das ja oft nur eingeschränkt möglich. Wenn der Weg der Trauer in der Gruppe gemeinsam gegangen werden konnte, wird die Erinnerung an den Verstorbenen nicht mehr so wehtun. Sie wird dann zu einem Teil des Lebensschatzes.

 

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