Unsere Geschichte

Wie wir wurden was wir sind

Der Verein für Trauerarbeit Hattingen e.V. wurde im Mai 1999 in Hattingen-Welper gegründet. Er ist ein selbständiger Verein im Evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten.

Annedore Methfessel führte als Pfarrerin für Seelsorge, Beratung und Supervision gemeinsam mit Pfarrer Johannes Waschk aus Welper und Pfarrer Christian Siebold aus Blankenstein ein Trauerseminar durch. Aufgrund der großen Resonanz beschlossen sie, die Trauerarbeit in Hattingen dauerhaft zu verankern. Hierzu holten sie sich weitere Unterstützung: Pfarrerin Petra Schulze für die Öffentlichkeitsarbeit, den inzwischen leider verstorbenen Unternehmer Walter Voss und Reinhard Quellmann, damals Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Welper und zugleich im Leitungsgremium des Kirchenkreises.

Ab August 1999 wurden die beiden ersten Gesprächsgruppen für Verwaiste Eltern angeboten. Das offene Trauercafé konnte wenige Monate später im alten Küsterhaus in Blankenstein eröffnet werden. Im Jahr 2000 gab es erstmals eine Gruppe für Jüngere Verwitwete.

Im Herbst 2002 initiierte der Verein eine Spendenaktion für die geplanten eigenen Räumlichkeiten im Paul-Gerhardt-Haus in Welper. Beim Umbau halfen auch viele Ehrenamtliche: Mitglieder der Trauergruppen schliffen Türen ab, Handwerker packten kostenlos mit an und Firmen spendeten Material. So konnte ein Jahr später, im Herbst 2003, das Zentrum für Trauerarbeit Hattingen e.V. eingeweiht werden. Das Jahr 2003 war auch der Beginn der Kinder- und Jugendtrauerarbeit.

Seit dem Mai 2007 ist der Verein in Wuppertal aktiv. Hier wurde eine Zweigstelle eröffnet – heute das zweite Zentrum für Trauerarbeit. Im Jahr 2009 feierte der Verein unter dem Motto „traurig–mutig–stark“ sein zehnjähriges Bestehen.

Seit November 2010 bietet der Verein für Trauerarbeit Hattingen e.V. zusammen mit dem Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen e.V. auch in Witten ein vierzehntägiges, kostenloses Angebot zur Trauerbegleitung an: Dieses Trauercafé findet seit Herbst 2012 im neuen Zentrum für Kinder- und Jugendtrauerarbeit Witten statt.

Dieses Zentrum konnte der Verein Im Oktober 2012 als das dritte Zentrum für Trauerarbeit eröffnen. In der Lutherstraße 6 in Witten ist dazu eine Wohnung für die Kinder- und Jugendtrauerarbeit umgebaut worden.

 
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