Kultur Musik

‚Zwei Schwestern‘ – Theaterstück mit Maria Wolf und Joanna Stanecka


Der Verein für Trauerarbeit plant, nach längerer Corona-Pause, wieder zwei kulturelle Veranstaltungen für das Jahr 2024.
Im kommenden Sommer lädt der Verein zum Theaterstück 'Zwei Schwestern' von den Schauspielerinnen Maria Wolf und Joanna Stanecka ein. Informationen zur zweiten kulturellen Veranstaltung in der zweiten Jahreshälfte werden in Kürze bekanntgegeben. 
 
Das Theaterstück 'Zwei Schwestern' ist eine Produktion des Regisseurs Witek Danielczok (Gründer und künstlerischer Leiter des Bochumer Zeitmaul-Theaters). Die zwei Schwestern, um die es - wie der Name des Stücks verrät - in der künstlerischen Darbietung geht, werden von zwei Schauspielerinnen aus der Region gespielt:
 
Maria Wolf bespielt Deutschlands Bühnen seit ca. 35 Jahren. Die Bochumerin und Schauspielerin des Zeitmaul-Theaters absolvierte ihr Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg und engagiert sich seitdem in der Theaterproduktionen an verschiedenen Bühnen, im Rahmen von Sprechertätigkeiten, in der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie in Form von Coaching-Kursen.
 
Joanna Stanecka absolvierte ihr Schauspielstudium an der nationalen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater im polnischen Łódź. Später bespielte sie das Warschauer Rozmaitości-Theater, bevor sie im Jahr 2000 nach Deutschland kam. Sie engagiert sich hier unter anderem künstlerisch am Bochumer Zeitmaultheater sowie an anderen Bühnen des Ruhrgebiets.
 
Das Theaterstück 'Zwei Schwestern' handelt vom Frausein in der heutigen Welt: 

Zwei sehr unterschiedliche Schwestern kehren nach Jahren wieder zurück in ihr Elternhaus. Eine schwere Erkrankung der Mutter verlangt nach Entscheidungen. Die beiden Frauen befinden sich in der mittlerer Lebensphase, scheinen mit ihrem Leben zufrieden, versuchen vor der anderen das Bild eines perfekten Lebensentwurfes und Glücks aufrecht zu erhalten.
 
Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, zu der sie der Aufenthalt in ihrem Elternhaus zwingt, bringt schwelende Konflikte, Lügen und Missverständnisse zum Vorschein. Die Eltern hatten sich scheiden lassen, als die Mädchen noch Jugendliche waren. Die Ältere, eine kinderlose Wissenschaftlerin, lebt in Scheidung, die Jüngere ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet und vierfache Mutter. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich im Laufe eines langen Abends ein Dialog über das Frausein, über Mütter, Väter und Kinder, über Pflichten und Träume, das Aufwachsen in zwei verschiedenen Nationen (Deutschland und Polen) und über das Leben in unseren Zeiten. Lügen werden aufgedeckt, Erinnerungen aufgewärmt. Es wird geschrien, sich angeschwiegen und ausgelassen gelacht.
 
Die beiden erkennen, dass Frausein in dieser Welt immer noch eine große Herausforderung ist, egal, welchen Weg frau wählt. Und Familienbande schmerzhaft und wunderbar sein können, womöglich aber auch belastbarer sind, als man erwartet.

Tragen Sie sich die Veranstaltung doch schon einmal ein. Über den Kartenververkauf werden wir Sie in Kürze informieren.
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